Anforderungen an Medien- und Kommunikationsmanagement ändern sich rapide

Von der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) in Deutschland und der Unternehmensberatung McKinsey wurde eine Studie zum Thema Medien- und Kommunikationsmanagement durchgeführt. Dazu wurden Interviews mit Entscheidern geführt. Fazit: Das Media- und Kommunikationsmanagement muss sich in Zukunft radikal verändern, um mit der rasanten Entwicklung in der Medialandschaft und bei den Konsumenten Schritt halten zu können. Kurz zusammengefasst ergeben sich 5 Thesen:

1. Adaptionsfähigkeit wird zum Wettbewerbsvorteil
Das Verhalten der Konsumenten ändert sich, sie nutzen zunehmend digitale und mobile Medien. Dadurch vergrößert sich nicht nur die Komplexität im Marketing, sondern als wirklich neues Phänomen kommt die zunehmende Geschwindigkeit der Veränderungsprozesse hinzu. Die rasanten Veränderungen erfordern von den Managern große Anpassungsfähigkeit. Und selbst bei erfolgreicher Anpassung bleibt unsicher, wie das Marketing von morgen aussieht. Dennoch, die Adaptionsfähigkeit des Managers und ein systematisches Handling von Trends – als first mover oder fast follower – wird dabei ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil sein.

2. Marketing muss stärker unternehmerische Verantwortung übernehmen
Mit der größeren Komplexität wächst auch die Bedeutung des Medien- und Kommunikationsmanagements. Nachholbedarf gibt es insbesondere im Mediabereich. Manager beschäftigen sich noch immer viel intensiver mit der kreativen Gestaltung als mit der Frage, welche Medien den besten Marketing-ROI erzielen. Nur wenn das Medien und Kommunikationsmanagement selbst mehr unternehmerische Verantwortung übernimmt, wird es das eigene Profil schärfen. Dazu gehört auch, Agenturen zu führen, statt sich von ihnen führen zu lassen.

3. Marketingmanager müssen stärker führen
Moderne Medien- und Kommunikations-Manager müssen nicht alle Kompetenzen selbst mitbringen. Um die gesetzten Ziele zu erreichen, sollten sie vielmehr den Fokus auf die strategisch relevanten Fragen lenken und in der Lage sein, ein Ensemble aus internen und externen Spezialisten zu steuern. Integrationskompetenz und echte Marketingexpertise sind ebenso gefordert wie die Fähigkeit zwischen scheinbar gegensätzlichen Ansprüchen eine marktrelevante Balance zu finden. Unternehmen sollten zudem attraktive Ausbildungs- und Karriereperspektiven bieten, um Talente zu gewinnen, statt das Feld Autodidakten zu überlassen.

4. Agenturen: ihre Expertise ist die Kreation
Die Studie zeigt eine unerwartet hohe Unzufriedenheit der Werbetreibenden mit den Leistungen ihrer Kreativagenturen. Das Modell der Lead-Agentur, die Kommunikation über alle Disziplinen hinweg steuert, ist für die meisten Unternehmen keine überzeugende Option. Unternehmen und Agenturen sollten überdenken, wer für welchen Schritt in der Wertschöpfungskette verantwortlich ist. Wer entwickelt die „big idea“? Wer setzt diese in verschiedenen Kanälen um? Agenturen sollten in ihre Kernkompetenz Kreativität investieren. Unternehmen sollten ihrerseits stärker medienneutrale Leitideen einfordern, die von Agenturen, Spezialdienstleistern oder sogar Kunden kommen können. Zu keinem Zeitpunkt aber sollten Unternehmen die Orchestrierung der verschiedenen Disziplinen und Kanäle aus der Hand geben.

5. Marketing-ROI- Pflicht und Chance zugleich
Effektivität und Effizienz zu messen ist neben der medialen Vielfalt die eigentliche Herausforderung. Statt sich gegen vorgegebene Mess- und Interpretationsgrößen vom Controlling zu wehren, sollten die Marketing-Entscheider zusammen mit dem Controlling an sinnvollen KPI-Lösungen und deren Messung arbeiten. Die Entwicklung transparenter und nachvollziehbarer Marketing-ROI-Messungen ist Pflicht und Chance zugleich. Insbesondere durch die neuen Medien gibt es zwar ein „Mehr“ an Daten, aber kaum ein „Mehr“ an Insights. Hier liegt die Herausforderung in der richtigen Selektion und Verarbeitung. So sollten statt umfangreicher Kennzahlensysteme wenige aber dafür aussagekräftige Indikatoren verwendet werden.

Quelle: Internet World Business

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Von Manaus bis Salvador – Fotos der Brasilienreise

Esel im Lencois Maranhenses

Bilder der letzten Brasilienreise. Alle ausgewählten Bilder gibt’s hier zu sehen.

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Die Zukunft des Tourismus

Zukunft des Tourismus

Laut UNWTO, der Welttourismusorganisation, soll die Zahl der internationalen Ankünfte bis zum Jahr 2020 weltweit auf 1,6 Mrd. steigen. Zum Vergleich: 1950 waren es 25 Mio. Seit 1960 ist der internationale Tourismus im Schnitt um 5,5 % gewachsen. Täglich werden derzeit mehr als 2 Mrd. Euro durch den Tourismus erwirtschaftet, seit 1980 expandieren die Reiseausgaben real um 4 %. Die Reiseströme werden sich in Zukunft jedoch verlagern. Das größte Wachstum sehen Experten in den BRIC-Staaten Brasilien, Indien und China. Der Wien Tourismus vermeldet für die Märkte Brasilien und Türkei einen Zuwachs von 90 % in diesem Jahr melden. In den BRIC Staaten wie auch im Mittleren und Nahen Osten wird die Mittelschicht breiter und diese setzt ihr steigendes Vermögen für Reisen ein. Daher sollen in diesen Märkten größere Passagiermaschinen eingesetzt werden und der Hub Dubai ausgebaut werden.

Die Suche nach dem Sinn
Während die Bevölkerung weltweit wächst, sinkt sie in Europa und auch in Österreich. Senioren um die 65 werden als Klientel im Tourismus immer interessanter. Gleichzeitig verreisen die ÖsterreicherInnen öfter, aber dafür kürzer. Auch der Zweck des Reisens hat sich gewandelt: während in den 50er und 60er Jahren die Erholung im Vordergrund stand, geht es jetzt um den Sinn. Sinnvolles und verantwortungsbewußtes Reisen, das auch Selbstverwirklichung mit einschließt, steht im Vordergrund (siehe auch mein Artikel Freiwilligenarbeit als Urlaubspackage). Für Reiseanbieter bedeutet das, dass diese neuen Ansprüche in die Produktgestaltung mit einfließen müssen. Für Petra Stolba von der Österreich Werbung geht der Trend in Richtung Authentizität, Einbindung des Gastes und statt Quantität gilt Qualität.

Individuelle Urlaubsangebote und Luxus
Experten sind sich einig, dass sich Reisen in den letzten Jahren vom Luxus- zum Grundbedürfnis gewandelt hat. Auf Urlaub wird auch in schlechten Zeiten kaum verzichtet. Eingespart wird höchstens bei der Aufenthaltsdauer und den Ausgaben. Individuelle Reiseprodukte mit Reisebausteinen liegen im Trend. Kunden möchten sich aussuchen, welche Leistungen sie konsumieren wollen. Interessant ist auch, dass Reisen im Mittelpreissegment zurückgehen, während es im Luxussegment Wachstumsraten von 30 bis 50 % erzielt werden.

Geschäftsreisende aus China auf dem Vormarsch
Bei den Geschäftsreisen ist noch immer das Krisenjahr 2009 spürbar. Frühestens 2012 soll wieder das Niveau von 2008 erreicht werden. Auch bei der Entwicklung der Geschäftsreisen gibt es geografische Unterschiede. Während Geschäftsreisen in den USA und Westeuropa jährlich um 3 bis 4 % wachsen, liegen die Wachstumsraten in den BRIC-Staaten und Osteuropa im zweistelligen Bereich. 2015 wird China voraussichtlich das Geschäftsreisevolumen der USA erreicht haben.

Social Media unverzichtbar
Auch im Tourismus wird an Social Media kein Weg vorbeiführen, sind sich die Experten einig. Dies gilt für Airlines gleichermaßen, wie für Veranstalter und Reisebüros. Facebook, YouTube (und vielleicht auch Zukunft Google+) eignen sich sehr gut für die Kundenansprache (einen guten Überblick über die Wahrnehmung von sozialen Medien durch Reisebüros gibt einer meiner letzten Blogartikel). Von sozialen Medien kann kein direkter Verkauf und somit keine Buchungen erwartet werden. Es geht um die Kontaktaufnahme mit den Kunden. Die Unternehmen müssen dort präsent sein, wo ihre Kunden sind. Dort können sie Kunden einen Mehrwert bieten. Als Beratungsinstrument sind soziale Medien hervorragend geeignet. Durch das Internet kann Lust auf Reisen vermittelt werden.

Direkte Ansprache der Zielgruppe
Bei der Vermarktung von Reiseprodukten müssen Zielgruppen gezielt angesprochen werden. Petra Stolba von der Österreich Werbung sieht die Segmentierung nach Werten und nicht soziodemographischen Aspekten (mehr zum Thema Zielgruppen in meinem Artikel über Nanos, Lohas & Co.). Für sie ist die wichtigste Zielgruppe für Reisende nach Österreich die Gruppe der „established Post-Materialists“, die reiseerfahren und ausgabefreudig sind. Mehr Bedeutung in der Motivation für eine Urlaubsreise gewinnen laut Stolba auch Themen und Motive. Genau dort müsse man im Direktvertrieb ansetzen.

Quelle: Printausgabe 43/11 von tip – travel industry professional

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Drei Wochen Brasilien…pura beleza

Lencois Maranhenses

Wenn man drei Wochen in Brasilien mit dem Rucksack unterwegs ist, erlebt man so einiges. Und man will so viel wie möglich sehen und erleben, denn was sind schon drei Wochen Reisezeit in einem 8,5 Mio km2 großen Land, dem flächenmäßig fünftgrößten der Erde? Reflexionen über eine Reise, die uns durch acht Bundesstaaten von Manaus bis nach Salvador da Bahia führte und auch das Archipel Fernando de Noronha mit einschloss.

Eine Anreise über Lissabon nach Salvador nach Brasilia nach Manaus dauert nun mal ihre 30 Stunden am Stück. (Wenn man beschlossen hat, sich mit Reisepartnern aus Wien genau dort zu treffen, sollte man eventuell das nächste Mal einen zentraleren Ort auswählen, um sich nach längerer Zeit wieder mal zu sehen und zu tratschen. Das Café Alt Wien würde sich da beispielsweise anbieten…)

Die Landeswährung Real ist im Moment sehr stark. Essen und Unterkunft ist für Rucksacktouristen teuer. Nicht nur für sie, sondern auch für Einheimische. Wie sie sich teure Lebensmittel aus dem Supermarkt leisten können und wie somit das ganze Wirtschaftssystem funktioniert, haben wir in den drei Wochen nicht herausgefunden.

Das Teatro da Amazônia, das Opernhaus von Manaus, 1896 aus den Einnahmen des Kautschukbooms erbaut, strahlt in zartem Rosa wie zu seinen besten Zeiten und ist noch schöner als erwartet. Man sitzt in Erwartung auf den Beginn der Vorstellung, schaut sich im Saal um. An der Wand hängende Masken von Mozart, Rossini, Beethoven blicken stumm auf das Publikum herab und man wähnt sich die ganze Zeit irgendwo in Europa. Bei der Musik und den Tänzen aus Amazonien, die auf der Bühne dargeboten werden, wird aber schnell klar, dass das Gefühl nicht stimmen sein kann. Don’t miss it!

Schönheitsideale sind überall anders und in Brasilien sind üppigere Schönheiten gefragt, aber halt!– sehr viele von den Menschen, die uns über den Weg gelaufen sind haben ein zum Teil massives Problem mit Übergewicht. Von gesundheitsbewusstem Lebensstil und wohlgeformten Körpern keine Spur: brasilianisches Fast-Food regiert und das ist nicht zu übersehen.

Lange, leuchtend weiße Sandstrände und Sandbänke. Delfine im Sonnenuntergang. Restaurants und Bars am Ufer. Passagierschiffe, die darauf warten, am nächsten Morgen wieder Fahrt aufzunehmen. Damit würde man spontan eine Szene am Meer assoziieren. Weit gefehlt. Das alles hat Alter do Chão bei Santarém, mitten im Amazonasgebiet zu bieten. Der Atlantik ist mehr als 1000 km Luftlinie entfernt, in etwa vier Tagesreisen mit dem öffentlichen Schiff.

Die angesprochene Schiffsreise auf dem Amazonas darf man keineswegs versäumen. Achtung, wir reden hier nicht von den großen Kreuzfahrtschiffen mit Ballsaal, Abendunterhaltung und abwechslungsreicher Speisekarte, die die reichen Gäste aus aller Welt ankarren. Nein, ein öffentliches, auf allen Decks offenes Schiff muss es sein, das am Amazonas wie ein Bus fungiert. An der Bar am obersten Deck wird auch ohne Ballsaal und Ballkleidung getanzt, Domino- und Kartenspielen, mit den Leuten Plaudern sowie die Landschaft von der Hängematte aus zu betrachten vertreibt die Zeit. Die Leistungen der Schiffskombüse klammern wir hier mal aus, aber wir werden das trockene Brot, die täglichen Bohnen mit Huhn und Reis und das frittierte Ei zum Frühstück nicht vergessen.

Jericoacoara, kurz Jeri, an der Nordküste ist das Kite- und Windsurferparadies schlechthin. Der touristischste Ort auf der ganzen Reise. Der Mythos um Jeri entstand wohl dadurch, dass es sehr schwierig zu erreichen ist. Geschäftslokale mit Sandboden, allabendliche Massenpilgerungen zu Fuß oder zu Pferd auf die große Wanderdüne, um den Sonnenuntergang zu beobachten (der gleich war, wie sonstwo), unzählige Unterkünfte und Lokale. Klingt nicht unbedingt positiv, aber Jeri hatte Flair. Übrigens, unbedingt eine Dose Bier zum Sonnenuntergang schauen mitbringen. Gehört sich so, wurde uns gesagt…

Fernando de Noronha: Mit „Bemvindo ao paraiso“ wurden wir am Flughafen von einem brasilianischen Touristen begrüßt. Die weißen Sandstrände mit den schwarzen Vulkansteinen sind wunderschön und naturbelassen. Schnorcheln dort ist ein Genuss, aber auf der anderen Seite ist die buschartige Vegetation sehr unspektakulär, geradezu langweilig. Essen und Unterkünfte sind stark überteuert. Leider wird dort, wie in vielen anderen Teilen des Landes, auch viel Müll wild deponiert, obwohl die Insel ein Naturschutzgebiet ist und jeder Tourist, der einreist, eine Naturschutzabgabe leisten muss (wohin geht bloss das ganze Geld?). Unbedingt beachten: Nur keinen Unfall auf Noronha haben! Ein brasilianischer Tourist kam neben uns mit dem Motorrad zu Sturz und brach sich das Schienbein. Der Rettungswagen benötigte auf der kleinen Insel erstmal eineinhalb Stunden, um zum Unfallort zu kommen. Mit einem Beinbruch konnten die „Sanitäter“ auf die Schnelle nicht so recht umgehen und das Bein wurde mit einem dünnen Pappkarton (!) „geschient“, der erst zurecht gebogen werden musste.

Salvador da Bahia war die schönste Stadt auf der Reise. Dazu haben sicher auch die Anstrengungen der UNESCO beigetragen, die die Bausubstanz im Pelourinho (Stadtzentrum) renovieren ließ. Die einstige Hauptstadt Brasiliens ist die afrikanischste Stadt des Landes, kam hier doch der Großteil der 5 Mio Sklaven an, die die Portugiesen aus Westafrika verschleppt hatten. Deren Traditionen ist sowohl in der Musik, in Gerichten, in religiösen Riten wie Candomblé als auch im Kampfsport Capoeira allgegenwärtig. Die schwarzen Frauen in den weißen Rauschröcken und dem weißen Kopftuch („Baianas“) sind ebenfalls typisch für die Stadt.

Kaum ist die Reise vorbei muss ich schon Überlegungen anstellen, welche Ziele es denn bei der nächsten Brasilienreise sein müssen. Zweimal dort gewesen zu sein, reicht immer noch nicht aus, um einen kleinen Teil des Landes gesehen zu haben. Até breve, Brasil!

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Einmal Marslandschaft mit Schwefelduft, bitte!

Island

Island zur Zeit der Sommersonnenwende. Vier Tage durch die karge Landschaft um Landmannalaugar von Hütte zu Hütte wandern. Nach Reykjayvik zurück und nach Akureyri im Norden. Wunderschöne Fjorde mit dem Auto erkunden. Whale-watching in Húsavik. Zum Myvatn („Mückensee“) und das vulkanische Gebiet rund um den Krafla. Keine einzige Mücke erspäht. In diesem Gebiet gibt es sogar unterirdische Brotbacköfen. Heiß genug ist es ja. Die Askja und den Aufstieg auf den Chocolate Mountain hat uns leider der Regen verdorben. Durch Zufall den Reiterhof Húsey im Osten gefunden und die Islandpferde getestet. Im Süden zurück nach Reykjavik.

Die Fotos dazu gibts hier.

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Der Nutzen von sozialen Medien – eine Umfrage unter Reisebüros/Reiseveranstaltern in Österreich

Nutzen von sozialen Medien

Im Rahmen meiner Projektarbeit führte ich eine schriftliche Umfrage unter 15 Reisebüros bzw. Reiseveranstaltern in Österreich durch. Ziel war es, einen genaueren Einblick in die von den Unternehmen selbst wahrgenommenen Vorteile von sozialen Medien zu bekommen. Bei der Umfrage wurden unterschiedliche Begriffe aufgelistet. Mehrfachnennungen waren möglich.

Von 53 % der Unternehmen wurde „direkte Kommunikation“ mit den Kunden als Nutzen von sozialen Medien genannt, wobei der „Dialog mit den Kunden“ im Vordergrund steht. 40 % sehen durch soziale Medien eine Erhöhung ihrer „Präsenz im Web“ gegeben. Soziale Netzwerke als „Informationsquelle“ spielen ebenfalls eine Rolle. Kundenwünsche werden besser verstanden und unter anderem für die Produktentwicklung genutzt. Die „Gewinnung von neuen Kunden“ mithilfe von sozialen Medien erachten ein Drittel der Unternehmen für möglich. Mit den auf sozialen Netzwerken transportierten Inhalten soll auch „Lust aufs Reisen“ gemacht werden. Der Nutzen als Buchungs- und Verkaufskanal wird nur von zwei Unternehmen genannt. Zwei befragte Unternehmen weisen allerdings ausdrücklich darauf hin, dass soziale Medien kein Verkaufskanal sein dürfen. In sozialen Kanälen kann auch die „Kompetenz“ des Unternehmens aufgezeigt werden. Dass diese Kanäle als Medium für den „Kundenservice“ sehr gut geeignet sind befinden zwei Unternehmen. Die gleiche Anzahl betrachtet soziale Medien als „Notwendigkeit der heutigen Zeit“. Weitere Nennungen finden sich in der Grafik*.

Es fällt auf, dass die wichtigen Begriffe „Auffindbarkeit in Suchmaschinen“ und „Steigerung des Besucherstroms auf der Webseite“ nur je einmal genannt wurden. Daraus kann abgeleitet werden, dass sich Unternehmen dieses wichtigen Mehrwertes sozialer Medien zu wenig bewußt sind. Social Media Werkzeuge jedoch essenziell, um in Zukunft gefunden zu werden. „In fünf Jahren als Unternehmen noch zu existieren, stellt den wahren ‚Return on Investment‘ für Unternehmen dar. Unternehmen müssen ihre Sichtbarkeit im Web erhöhen“, meint Günter Exel, selbstständiger Berater für Marketing und Kommunikation in der Reisebranche.

* Je weiter im Zentrum der Grafik ein Begriff steht, desto öfter wurde er genannt. Begriffe mit einer langen Verbindungslinie wurden nur einmal erwähnt.

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Von Dar el Salaam in die Serengeti und zurück

Tansania

Von Dar el Salaam mit der Fähre nach Stone Town auf Sansibar, dann in den Norden der Insel. Auf der nächsten Etappe per Flugzeug nach Arusha, dem Ausgangsort für Safaris. Die 4-tägige Camping Safari in den Ngorongoro Krater, die Serengeti und den Tarangire Nationalpark war ein Erlebnis. Auch empfehlenswert sind die „Cultural Tours“, die in Arusha angeboten werden und in die umliegenden Dörfer führen. Alle Fotos gibts hier.

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Soziale Medien wichtig für die Entwicklung profitabler Reiseprodukte

Produktentwicklung

62% der Produktentwickler in der Reisebranche sagen aus, dass soziale Medien und speziell Facebook eine wichtige Datenquelle sind, wenn um die Entwicklung neuer Produkte geht.
Die ersten Ergebnisse einer Umfrage von EyeforTravel in Großbritannien, die im November herauskommt, zeigen, dass soziale Medien nicht nur mehr für Marketingzwecke und Kundenservice genutzt wird. Über die Hälfte der befragten Unternehmen geben an, dass soziale Medien ein wichtiges Werkzeug sind, um die Nachfrage nach neuen Reiseprodukten besser bewerten zu können.
37% geben an, dass Facebook das beste Netzwerk für Produktentwicklung darstellt. Twitter schneidet sehr schlecht ab und daher kann angenommen werden, dass soziale Communities mit einem klaren Fokus dabei von größerem Nutzen sind. Neben den kostenlosen Daten von sozialen Netzwerken, stellt Google ein außerordentlich wichtiges Medium zur Entwicklung neuer Produkte dar.
Die Reisebranche gibt jährlich Millionenbeträge für die Entwicklung neuer Produkte und Services aus. Die Branche braucht jedoch Hilfe bei der Beurteilung von Datenquellen. 28% der Befragten sagen aus, dass ein mangelndes Wissen über die Datenquellen die Produktentwicklung davon abhält, diese Daten zu verwenden.

Quelle: EyeforTravel

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Die wichtigsten Social Media Tools im Tourismus

Eine interessante Übersicht der Österreich Werbung über die wichtigsten Social Media Tools im Tourismus. Die behandelten Plattformen sind Facebook, YouTube/Vimeo, Twitter, Flickr/Panoramio, HolidayCheck/Tripadvisor/Trips by Tips. Zusätzliche Info zum Nutzen für Touristiker. Hier gehts zum PDF.

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Google+ vs. Facebook


…you don’t have to choose Google+, sooner or later you are going to end up using it.

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