6 häufige Fehler in der Social Media Strategie

Fehler bei Social Media

Viele Bücher sind darüber geschrieben worden, wie man in sozialen Medien erfolgreich ist. Aber wann vermasselt man seinen Social Media Auftritt? Übrigens, alle unten genannten Punkte sind nicht zur Nachahmung empfohlen.

1. Profile erstellen und nicht mehr updaten
In der ersten Euphorie des „Super, jetzt starten wir in Social Media durch!“ werden von Unternehmen oft Facebook-Seiten angelegt und Gruppen auf Xing oder LinkedIn kreiert. Nach dem Nachlassen der Begeisterung (oder durch schlechte Zeiteinteilung) findet man auf diesen Facebook-Seiten oft nur noch sporadische Einträge. Das bringt keine positiven Meldungen seitens der User. Aber nicht nur Unternehmen machen diesen Fehler. Auch Private legen in Xing, LinkedIn Profile an, die sie dann nicht mehr pflegen.
2. Kunden ignorieren
Ohne Eingehen auf Kunden und deren Probleme schrammt man am Herzstück von Social Media, dem Dialog, vorbei. Viele Firmen mögen bei der regelmäßigen Erstellung von neuen Inhalten zwar gute Arbeit leisten, aber vergessen dabei aufs Zuhören. Wo wird was von wem über mein Produkt gesagt? Genau das muss ein Unternehmen herausfinden, um am Ball zu bleiben. Dass für diese Suche dieser Informationen im Web genug Zeit eingeplant werden sollte, ist hiermit hoffentlich gesagt.
3. Nur die Marketingabteilung darf das Unternehmen nach außen hin repräsentieren
Stimmt nicht. Jeder Mitarbeiter ist ein Botschafter des Unternehmens! Daher kann jeder wertvollen Inhalt für die Zielgruppe schaffen. Einige Regeln müssen von jedem eingehalten werden und diese lassen sich mit „Hausverstand“ am besten beschreiben. Wenn mehrere Mitarbeiter an der Erstellung von neuem Content mitarbeiten, kann Kunden häufiger Neues geboten werden.
4. Social Media-Beiträge müssen vom Management vorher freigegeben werden
Tja, nach wie vielen Wochen kann dann die Marketingabteilung eines großen Konzerns mit der Freigabe eines Tweets rechnen? In einem real-time Medium ist ein alter Beitrag Schnee von vorgestern. Auch in anderen Kanälen muss schnell reagiert werden. Eine Antwort auf eine User-Frage auf der Facebook-Fanseite nach fünf Tagen? Das wird von Kunden sicher mit bösen Kommentaren quittiert und zwar schnell und nicht erst Tage später.
5. Diskussionen vermeiden
„Bloß keine Diskussionen mit den Usern entfachen. Das könnte leicht ins Negative kippen.“ Wieder falsch gedacht! Aktive Diskussionen machen Beiträge erst interessant und regen andere Nutzer zum Mitdiskutieren an. Links und weitere Informationen können leicht geteilt werden.
6. Nach 3 Wochen das Handtuch werfen
Die Partizipation in sozialen Netzwerken erfordert einen langen Atem. Wer nach drei Wochen bereits wieder aufgibt, hat nichts erreicht und viel Potenzial verschenkt. Kundenbindung aufzubauen erfordert Zeit und Geduld.

PS: Welche Fehler könnt ihr der Liste noch hinzufügen?

nach: Hubspot

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