Dos and Don’ts bei der Auslagerung von Social Media

Outsourcing Social Media

Die Auslagerung von Dienstleistungen ist in den letzten Jahren aufgrund von Einsparungen oder fehlenden Kapazitäten in den Unternehmen selbst in vielen Sparten sehr wichtig geworden. Der Social Media Industry Report 2011 zeigt, dass 59% der Marketingmitarbeiter, die ihre Arbeit in sozialen Medien gerade begonnen haben, bis zu fünf Stunden pro Woche in diesen Kanälen verbringen. Mitarbeiter, die sich jedoch schon länger mit diesem Thema beschäftigen, verbringen mehr als sechs Stunden mit der Pflege der sozialen Medien. Da diese Arbeit sehr zeitintensiv ist, würde es sich anbieten Social Media Aktivitäten auszulagern. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten: zuerst einmal schafft man mit der Einbindung Dritter eine Abhängigkeit, und zweitens sind nicht alle Aufgaben für eine Auslagerung geeignet. Die Identität und der Ruf des Unternehmens stehen auf dem Spiel, da bei der Beauftragung einer externen Agentur auch Zugangsdaten weitergegeben werden, und vor Missbrauch ist niemand gefeit.

Keine Auslagerung der direkten Kommunikation mit Kunden
Das Unternehmen darf sich nicht vollständig aus den sozialen Medien ausklinken. Die direkte Kommunikation mit dem Kunden muss ein Verantwortlicher im Unternehmen selbst lenken. Diese bilden ja das Herzstück jeder Social Media Strategie. Kommunikation, die nicht authentisch ist, wird von Usern schnell als reiner Marketinggag entlarvt. Ausgelagerte direkte Interaktion spricht auch nicht für ein wirkliches Interesse des Unternehmens am Kunden. Für die direkte Kommunikation mit Kunden über soziale Netzwerke sollten zwei bis drei Mal pro Tag je ungefähr 15-20 Minuten eingeplant werden. Twitter- und Facebookanfragen sollten beantwortet, interessante Tweets weiterverbreitet werden.

Was kann ausgelagert werden?
– Einrichtung von Profilen und Konten in verschiedenen sozialen Netzwerken
– Erstellung von Statistiken und Reportings
– Recherche und Aufbereitung von relevanten Inhalten für die Webseite
– Eintragen der Unternehmens- Accounts in Listen (zB Twitter Verzeichnisse), um die eigene Bekanntheit zu steigern. Auf Facebook, Xing oder LinkedIn kann man fachspezifischen Gruppen beitreten oder neu gründen.
– Einrichten von automatischen Status-Updates: So können beispielsweise Twittermeldungen vorausgeplant und automatisch verschickt werden. Aber von einer überwiegenden Automatisierung von Tweets wird hier ausdrücklich abgeraten.
– Erstellung von Designs wie des Account-Hintergrundes von Twitter oder Facebook
– Monitoring der Aktivitäten
– Eintragen von Links in relevante Social-Bookmarking Portale wie delicious, Mr Wong, etc.
– Aufbau von neuen Followern auf Twitter oder das Bestätigen von neuen Kontakten auf Facebook

Bei der Auswahl des Outsourcing-Unternehmens sei angemerkt, dass es sich dabei nicht um eine Komplett-Agentur handelt sollte, die alles macht und ‚so nebenbei auch Social Media‘. Auf Referenzen achten und sich von Bekannten über soziale Netzwerke auch Empfehlungen geben lassen.

Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Outsourcing von Social Media gemacht?

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Marketing, Social Media abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s